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Nasses Blatt als Schadensursache? Drucken

„Ein nasses Blatt im Blumenladen, eine zerdrückte Weintraube auf dem Boden des Supermarktes: Beides kann Ursache dafür sein, dass Kunden stürzen und sich verletzen. In solchen Fällen stellt sich immer wieder die Frage: Wer haftet für die Schäden?

Das Oberlandesgericht Koblenz hat geurteilt, dass Kunden eines Blumenladens grundsätzlich damit rechnen müssen, dass nasse Pflanzenblätter auf dem Boden liegen. Wer auf einem Blatt ausrutscht, kann den Ladeninhaber nicht dafür zur Verantwortung ziehen (Oberlandesgericht Koblenz, Az.: 5 U 362/11).

Im vorliegenden Fall hatte die Kundin einen Blumenladen betreten und war auf einem auf dem Boden liegenden Blatt ausgerutscht. Dabei verletzte sie sich an der Hand. Für die Folgen des Sturzes machte sie den Ladeninhaber verantwortlich. Er habe es versäumt, die nassen Blätter vom Boden zu entfernen, und somit seine Verkehrssicherungspflicht verletzt. In erster Instanz gab das Landgericht Koblenz der Klägerin Recht und verurteilte den Inhaber des Blumenladens beziehungsweise dessen Versicherer zur Zahlung von Schadenersatz und Schmerzensgeld.

In zweiter Instanz indes beurteilten die Richter des Oberlandesgerichts Koblenz den Fall anders. Sie wiesen die Klage als unbegründet zurück. Nach Auffassung der Richter kann von einem Ladeninhaber nicht erwartet werden, dass er ständig alle denkbaren Gefahrenquellen beseitigt. Er muss vielmehr solche Vorkehrungen treffen, die im Einzelfall von ihm erwartet werden können und zumutbar sind. Für den Inhaber eines Blumenladens heißt das, dass er nicht ständig kontrollieren muss, ob Pflanzenblätter auf dem Boden liegen. Die Begründung: Es gehöre in einem Blumenladen nun einmal zum Geschäftsbetrieb, dass Blätter auf dem Boden liegen. Kunden müssten damit rechnen und sich darauf einstellen.“ Quelle: HK Blickpunkt Ausgabe 04/2012

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